Heute, vor 75 Jahren, wurde das Konzentrationslager Auschwitz von den Alliierten-Mächten befreit. 1,5 Millionen Menschen, die meisten davon jüdischen Glaubens, ließen dort ihr Leben. Das Forum für Interkulturellen Dialog hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen friedlichen und konstruktiven Austausch zwischen verschiedensten Glaubensrichtungen und Idealen zu ermöglichen. So ist es auch in unserem Interesse, gegen menschenverachtende Ideolgien wie Antisemitismus, Antiziganismus und Rassismus jeglicher Art Maßnahmen zu ergreifen und Menschen aufzuklären, dass es auch möglich ist, in unserer Welt versöhnlich zu leben. In Gedenken an all jene, die ihr Leben im Konzentrationslager lassen mussten und an alle, die sich dafür einsetzten, dass so etwas nie wieder geschieht, möchte das Team-FID ihren Beistand kundgeben. Stehen wir da, wo vorher Hermann Friedrich Gräbe, Nejdet Kent, Dietrich Bonnhoeffer, Sophie und Hans Scholl und viele weitere Helden gegen eine bestialische Tyrannei standen.

Möge Gott die Anzahl moralischer, mutiger und aufopferungsvoller Menschen steigern, die sich gegen menschenverachtende Ideologien einsetzen. Nur so kann präventiv verhindert werden, dass Ähnliches nochmal geschieht.

Wir können es nicht verstehen. Aber wir können und müssen es verstehen, woher es entsteht, und wir müssen wachsam bleiben. Wenn es schon unmöglich ist zu verstehen, so ist doch das Wissen notwendig. Denn das Bewusstsein kann wieder verführt und verdunkelt werden: auch das unsere.“ (Primo Levi - Auschwitz-Überlebender)