Podiumsdiskussion

Die Gülen-Bewegung verstehen

Antisemitismus – Juden als
Fremd- und Feindbilder

Dienstag 17. Januar 2017  •  19.00 Uhr
Haus am Dom, Frankfurt am Main

Donnerstag 28. Februar 2019  •  19.00 Uhr
Haus am Dom, Frankfurt am Main

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Aktuell wird in der Öffentlichkeit die Hizmet-Bewegung um den muslimischen Prediger Fethullah Gülen kontrovers thematisiert. Für den türkischen Staatspräsidenten Erdogan ist er der Staatsfeind Nummer 1. Viele Experten sehen in ihm jedoch den Ideengeber einer globalen Bildungsbewegung, der den Islam in die Moderne führt. So wird in diesem Zusammenhang beispielsweise die Motivation von Menschen hinterfragt, die sich den Idealen eines Predigers anschließen und sich ehrenamtlich engagieren.

Aufgrund der aktuellen Diskussionen möchten wir gemeinsam mit Ihnen erfahren, welche Ziele die Akteure der "Hizmet-Bewegung" bei uns in Hessen verfolgen und ob ihre Aktivitäten dem friedlichen Zusammenleben tatsächlich dienen.

Im Rahmen unserer Veranstaltung werden

  • Herr Prof. Dr. Heiner Barz
    Leiter der Abteilung für Bildungsforschung und Bildungsmanagement an der Universität Düsseldorf
  • Herr Dr. phil. Rainer Hermann
    Islamwissenschaftler und Diplom-Volkswirt, Mitglied der Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
  • Herr Ercan Karakoyun
    Vorsitzender der Stiftung Dialog und Bildung

referieren und uns im Anschluss für eine Diskussion zur Verfügung stehen.

Die Veranstaltung wird Herr Prof. Dr. Valentin, Direktor im Haus am Dom in Frankfurt moderieren.

Zum Schluss der Veranstaltung erhalten Sie die Gelegenheit zum gemütlichen Austausch.

Umfragen zeigen, dass antisemitische Haltungen in der deutschen Bevölkerung nach wie vor vorhanden sind. Antijüdische Ressentiments haben sich im öffentlichen Raum etabliert. „Du Jude“ oder „Judenaktion“ gehört zu den alltäglichen Schimpfwörtern auf deutschen Schulhöfen. Alltagsantisemitismus ist keineswegs nur auf rechte Randgruppen oder Extremisten beschränkt, wo er mit Gewalt einhergeht. Als Einstellung, als Vorbehalt ist er in der Mitte der Gesellschaft verbreitet.
In dem Vortrag werden Motive und Erscheinungsformen anschaulich dargestellt und diskutiert. Auch das Problem des „sekundären Antisemitismus“ wie Israelkritik, Antizionismus und der Umgang mit muslimisch motiviertem Antisemitismus werden erörtert.

Referent: Herr Manfred Levy ist Teil des pädagogischen Zentrums des Fritz Bauer Instituts und des Jüdischen Museums.

Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a.:

  • Grundlagen der jüdischen Religion und ihre Auswirkungen auf das jüdische Leben in Deutschland heute.
  • Interreligiöse Beziehungen in gemischten Lerngruppen.
  • Historische Formen des Judentums und des jüdischen Lebens in Frankfurt am Main und die Entwicklung jüdischen Lebens nach 1945 bis heute.

Die Teilnehmerzahl ist auf 40 Personen begrenzt!

Daher bitten wir Sie um eine Anmeldung unter: info@fidev.org

Eintritt frei!

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