Eine Gruppe Frankfurter Bürgerinnen und Bürger hat sich mit TUnterstützung einiger Organisationen zu einer Initiative gegen Antisemitismus zusammen geschlossen. Die jüngsten antisemitischen Vorfälle waren Anlass, sich gegen jede Form von Rassismus, Diskrimierung und Fremdenhass zu wenden. Wir beobachten, dass der Antisemitismus wieder zunehmend salonfähig wird.

Wir wollen den Tag der offenen Gesellschaft am 16. Juni (siehe www.die-offfene-gesellschaft.de) dazu nutzen, Gesicht zu zeigen und denjenigen entgegen zu treten, die zu den Gegnern einer offenen Gesellschaft gehören, indem sie gegen Juden, Muslime oder Einwanderer agitieren. Das ist gerade angesichts der deutschen Geschichte, die von Alexander Gauland wieder einmal umgedeutet wird, unsere gemeinsame Verantwortung.

Auf dem Frankfurter Opernplatz wollen wir mit Bürgern ins Gespräch kommen, mit ihnen diskutieren, und an ihre persönliche Verantwortung für eine offene Gesellschaft, ohne Antisemitismus, appellieren. Anschließend findet ein Schweigemarsch zur Westend-Synagoge statt, mit dem wir die Verbundenheit mit unseren jüdischen Mitbürgern zum Ausdruck bringen.